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Schwenke: Bessere Anbindung mit neuer Buslinie prüfen!

„Offenbachs Innenstadt muss mit einer optimalen Erreichbarkeit gegenüber den Nachbarstädten punkten“, so der Kandidat für die Wahl zum Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Maßnahmen eine verbesserte Anbindung der Fußgängerzone sind ein wichtiger Baustein meines Konzeptes „Visitenkarte Innenstadt“. Wir müssen im Interesse des Handels schnelle Entscheidungen treffen. Bis die Verlängerung der Linie 16 geplant, finanziert und gebaut ist, werden mehr als fünf Jahre vergehen. Mein Ziel ist Handeln statt Reden. Der neue Nahverkehrsplan soll ab dem Jahr 2018 gelten. Er muss schon heute konkrete Antworten geben, wie die Offenbacher Innenstadt mit dem ÖPNV besser erreicht werden kann.“

„Wir müssen bei diesem Projekt vor allem Oberrad, Sachsenhausen und Fechenheim in den Blick nehmen.“ so Schwenke. „Ein Bus von Sachsenhausen nach Fechenheim – der über Oberrad, die Offenbacher Innenstadt und den Offenbacher Ha-fen führt, das könnte viel schneller und viel günstiger als eine Straßenbahn neue Kunden für die Offenbacher Innenstadt bringen“, so Schwenke. „Sollte die Linie ein voller Erfolg werden, ist das eine gute Grundlage auch über eine Straßenbahnverbindung nachzudenken. Aus ökologischer Sicht kann man den Bus so schnell wie technisch möglich auf als Elektrobus fahren lassen. Und wenn die Linie nicht angenommen werden sollte, kann man sie wesentlicher schneller als eine Straßenbahn auch wieder einstellen. Aus meiner Sicht spricht daher alles dafür, diese Variante zügig umzusetzen.“ so Schwenke.

„Wichtig ist mir vor allem die direkte Durchgängigkeit der Linie. Menschen wollen komfortabel vorankommen. Ein Bus der erst ab der Endhaltestelle der Linie 16 startet bedeutet Umsteigen und damit deutlich geringeren Komfort. Das gefährdet die Akzeptanz der Nutzer“ so Schwenke.

„Vom Zusammenspiel zwischen attraktiven Geschäften, einer guten Anbindung mit Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad und einer zeitgemäßen, gepflegten Aufenthaltsqualität lebt unser Zentrum zwischen Kaiserstraße und Wilhelmsplatz“. Die Nahverkehrspläne von Offenbach und Frankfurt müssen den Verkehrsbeziehungen zwischen bei-den Städten mehr Aufmerksamkeit widmen, fordert Schwenke. In den letzten Mona-ten seien viele tausend Menschen neu nach Offenbach gezogen. Viele kommen aus Frankfurt oder arbeiten dort. Schwenke: „Ich halte es für wichtig mit einer Veränderung des Verkehrsangebotes auf das Wachstum zu reagieren, wenn die Stadt und ihr Handel davon profitieren wollen. Die Prioritäten und einzelnen Maßnahmen, die beide Kommunen betreffen, sind in den Plänen zu koordiniert. Dann sind wir auch gemeinsam stark genug, um unsere Interessen bei der Finanzierung gegenüber Land und Bund sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund durchzusetzen“.

Notwendig sei auch, die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel auf ihre Zukunftsfähigkeit zu bewerten. Schwenke: „Mit mir wird es keine finanziellen Abenteuer geben bei denen wir alleine auf den Investitionen sitzenbleiben. Ich werde mich für das beste, effizienteste und leistungsfähigste Verkehrsmittel stark machen, auch weil für diese Lösungen die höchsten Zuschüsse zu erwarten sind. Dafür ist unabdingbar, dass Offenbach und Frankfurt an einem Strang ziehen und ihre Planungen koordinieren.

Und“, so Schwenke weiter, „die Tarifschranke zwischen Offenbach und Frankfurt muss endlich fallen“.

Neben dem Bus hat Schwenke in seinem Konzept Visitenkarte Innenstadt auch die weiteren Verkehrsträger im Blick: „Mit mir als Oberbürgermeister wird es keine weiteren Einschränkungen des Individualverkehrs geben, so Schwenke. Und: „Ich treten für einen Fahrradabstellplatz ein, der besonders bewacht ist: auch Radfahren muss attraktiv gemacht werden.“

Dr. Felix Schwenke
OB-Kandidat