...mal privat

Ich mache sehr gerne Politik, aber es gibt selbstverständlich auch einen privaten Felix Schwenke. Ich treffe gerne Freunde, bin ein lebensfroher Mensch und von Natur aus Optimist. Am Wichtigsten ist mir: Wenn ich Zeit mit meiner Familie habe, bin ich glücklich und das Leben kann nicht schöner sein! Ich bin glücklich verheiratet und Vater einer tollen Tochter.

Warum ich Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Offenbach werden will

Meine Mutter hat mir mal das Buch „Geh‘ wohin Dein Herz dich trägt“ geschenkt. Der Titel ist für mich ein Lebensmotto geworden: Es geht um das, was man in sich fühlt. Offenbach ist meine Heimat. Mein Zuhause. Ich kenne die schönen Seiten von Offenbach und ich kenne die Probleme. Für mich fühlt es sich richtig an, in Offenbach zu leben und für Offenbach zu arbeiten. Seit 19 Jahren engagiere ich mich mit unterschiedlichen Aufgaben ehrenamtlich in und für Offenbach. Diese Arbeit für Offenbach war mir schon immer und ist mir immer noch wichtig. Diese Leidenschaft für meine Heimatstadt ist meine ganz persönliche, emotionale Motivation für meine Kandidatur. Aber Leidenschaft alleine trägt nicht für dieses Amt. Man muss von der Aufgabe auch inhaltlich überzeugt sein. Ich bin von der positiven Entwicklung und der positiven Zukunft Offenbachs überzeugt. Für mich gibt es deshalb kein schöneres Amt, als Oberbürgermeister von Offenbach zu sein, denn: in keinem anderen Amt kann ich den Kampf um Respekt für Offenbach und die Verbesserung der Lebensbedingungen meiner Heimatstadt besser führen.

Was aus meiner Sicht Aufgabe eines Oberbürgermeisters ist

Ein Oberbürgermeister muss für alle Menschen seiner Stadt da sein, auch für diejenigen, die nicht laut auf sich aufmerksam machen. Seine wichtigste Aufgabe ist, einen Beitrag zum Zusammenhalt der Stadt zu leisten. Hierbei muss er das Wohl der Stadt vor das Wohl der Partei stellen. Er muss mit Augenmaß abwägen uns seine Entscheidungen auf Basis eines klaren inneren Wertekompass treffen. Falls ich zum Oberbürgermeister gewählt werde, lege ich am Tag meiner Amtseinführung meinen Vorsitz in der Offenbacher SPD nieder: man kann nur in einem Team der Kapitän sein. Denn „Offenbach stärken - gemeinsam geht's!“, das bedeutet für mich, mit allen Parteien in der Stadtverordnetenversammlung überparteilich zum Wohle Offenbachs zusammenzuarbeiten. Was ein Oberbürgermeister aus meiner Sicht ganz konkret in Offenbach tun muss, finden Sie im Abschnitt “…zum Programm".

Warum ich mich für Politik interessiere

Dafür gibt es vier wesentliche Gründe:

Nach dem Atomunfall in Tschernobyl 1986 durfte ich mit meinen sechs Jahren nicht mehr im Sandkasten spielen. Von da an stellte ich meinen Eltern viele Fragen. Ich wollte das alles begreifen und auch wissen, was durch den “Unfug der Erwachsenen? noch alles auf mich zukommen könnte. Seit 1986 durfte ich daher manchmal mit meinen Eltern Nachrichten gucken.

Wir hatten Verwandte in der DDR und folglich waren Freiheit und die Frage „Wer darf uns besuchen und wer nicht?“ Themen bei uns zu Hause. Der Mauerfall war dann ein überwältigendes Ereignis, ab dem ich mit damals dann zehn Jahren anfing regelmäßig Nachrichten zu gucken – und auch schon mal Zeitung zu lesen.

Meine Großeltern haben viel vom Krieg erzählt. Als wir dann über 18 Jahre alt waren, haben sie auch von vielen schrecklichen Erlebnissen berichtet. Dies, kombiniert mit den Verwandten in der DDR, ist der Grund, warum ich den Erhalt der Demokratie für so wichtig halte. Und da habe ich mir dann schon früh gesagt: Es wäre sinnvoll, wenn ich aus Dankbarkeit für die Freiheit mithelfe, diese Demokratie zu stabilisieren, indem ich einen Teil meiner Zeit einbringe.

Schon immer war es so, dass wenn ich etwas als ungerecht empfunden habe, ich niemals stillhalten und nur darüber meckern konnte. Ich wollte dann auch selbst etwas dazu beitragen, es zu ändern. Daher ist eines meiner Leitmotive „Besserwisser gibt’s genug, Bessermacher sind gesucht!“

Wie ich konkret in die Politik kam

Ganz unspektakulär: Die Jusos hatten Flyer vor unserer Schule verteilt, dann bin ich zu einer Veranstaltung gegangen. Weil ich mich sowieso schon für Politik interessierte und mich schnell mit den Inhalten der SPD identifizierte, bin ich immer wieder hin und dann auch eingetreten.

Wie ich meine Schulzeit verbracht habe

Die Grundschule besuchte ich in Bieber Waldhof. Zum Sportunterricht mussten wir immer mit dem Bus nach Bieber in die Turnhalle des TV fahren, weshalb ich als Kommunalpolitiker später immer für die Turnhalle in Waldhof gekämpft habe und auch Mitglied des Fördervereins war.

Danach ging ich auf die Albert-Schweitzer-Schule, natürlich täglich mit dem Bus und im Sommer manchmal mit dem Fahrrad. Wenn man im Rückblick mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Ironie darauf schaut, so sind viele wichtige Dinge passiert: Der Schüleraustausch mit Frankreich legte die Grundlage für meine Begeisterung für unser Nachbarland, in das mich bis heute die meisten meiner Urlaube führen. Wie es sich bei späteren Politikbegeisterten gehört, war ich natürlich mehrere Jahre Klassensprecher und am Ende auch Schulsprecher. Zwischendurch war ich auch einmal Kassenwart der Schülervertretung. Zumindest in der Schulzeit war mir also die Abfolge „Kämmerer“ und danach „Oberbürgermeister“ gelungen. Und wie sich gezeigt hat: In der Englisch Theater AG legte ich offenbar die Grundlage für meine heutige Aufgabe als Kulturdezernent.

Was ich privat gerne mache

Ich interessiere mich für unglaublich viele Dinge. Die Zeit reicht meist aber nur für einen Bruchteiler davon.
Ich gehe gerne in den Zoo, esse gerne Eis, fahre gerne Fahrrad, spiele mit Freunden gerne Fußball oder Bowling, fahre gerne Inline-Skates, gehe gerne ins Kino, lese gerne, jogge gerne, spiele gerne mal Tennis. Mittlerweile genieße ich auch die Ruhe beim Wandern oder Spazierengehen, ich reise gerne nach Frankreich und, und, und….

Bis heute spiele ich manchmal Klavier (ich hatte 20 Jahre Klavierunterricht) und bis heute schwimme ich sehr gerne (aber selten). Ich bin 20 Jahre im Verein bei der DLRG geschwommen, habe mal Handball gespielt und eine Modelleisenbahn besessen.

Einem Hobby gehe ich allerdings konsequent (meine Frau sagt unbelehrbar) nach: den Kickers. Hier findet man mich bei (fast) jedem Heimspiel. Ich habe seit 1989 jedes Jahr eine Dauerkarte für den OFC und bin seit 1997 OFC-Mitglied.